Archiv 2010

Releasewechsel im Essener Systemhaus

November 2010

Neuer 1. Betriebsleiter des ESH ist Lars Martin Klieve. Einstimmig bestellte der Rat der Stadt Essen Herrn Stadtkämmerer Klieve mit Wirkung vom 30.10.2010.

Er ist Nachfolger von Christian Hülsmann, der in den Ruhestand trat.

1. Betriebsleiter des ESH, Kämmerer Lars Martin Klieve

 

Essener Systemhaus auf der Messe „Moderner Staat"

Oktober 2010

Die Messe "Moderner Staat" mit richtungweisenden Produkten und Lösungen für den öffentlichen Sektor, fand am 27. und 28. Oktober in Berlin statt. Das Essener Systemhaus, ESH, stellte dem Publikum eindrucksvoll die Verknüpfung von Sach- und Grafikdaten, insbesondere am Beispiel der Immobilienbewirtschaftung (SAP RE/FX und GIS-Portal) live vor.

Der Mehrwert von gegenseitigen Beziehungen zwischen Sachdaten und Grafik wurde sofort deutlich und bestätigte immer wieder den Satz: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte."

Die vom ESH selbstentwickelte Technologie kann dank des modularen Aufbaus in weiteren Geschäftsfeldern auf einfache Art und Weise adaptiert und ständig ausgeweitet werden. Das ESH ist in der Lage, auch komplizierte Sachverhalte so überzeugend darzustellen, dass sie in der Praxis der Fachbereiche quer durch alle Geschäftsbereiche verwendet werden können.

Weitere Informationen finden Sie im folgenden PDF Text „

 

Internetzentrierte Wolken über der Kulturhauptstadt

September 2010

Die Mitgliederversammlung und Fachtagung der VITAKO vom 9. – 10.9.2010 verlief erfolgreich in Essen. Über zwei Tage wurde zum Thema Cloud Computing referiert, beraten und diskutiert. Mit der Geschäftsführerin der Vitako - Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V. -, Dr. Marianne Wulff, sprach das ESH.

ESH: Was hat VITAKO bewogen, die Mitgliederversammlung und Fachtagung in Essen abzuhalten?
Dr. Wulff: Erstens besuchen wir mit unseren Veranstaltungen immer gern unsere Mitgliedsunternehmen, und das Essener Systemhaus gehört seit Jahren dazu. Zweitens sind wir natürlich sehr gern in die Kulturhauptstadt gekommen – auch um den staunenden Teilnehmern und Teilnehmerinnen einmal zu zeigen, dass das Ruhrgebiet mit dem „Kohlenpott“ nicht mehr viel zu tun hat, sondern viel Grün und vor allem sehr viel Kultur zu bieten hat, die teilweise das Erbe des Kohlenpott ganz wunderbar aufgearbeitet hat.

ESH: Thema Cloud Computing... mit welchen Hindernissen sind neue Entwicklungen verbunden?
Dr. Wulff: Das Thema poppt in der Fachwelt gegenwärtig überall auf – wir wollten den Teilnehmenden ermöglichen, sich im Rahmen der Tagung einen kompakten Überblick zu verschaffen. Dabei geht es selbstredend auch um Hindernisse. Wenn die öffentlichen IT-Dienstleister, die in Vitako organisiert sind, sich dem Thema widmen, geht es in erster Linie darum, Lösungen zu finden, die den datenschutzrechtlichen Anforderungen entsprechen – hier haben die öffentlichen IT-Dienstleister eine besondere Verantwortung – und den Vorgaben des Vergaberechts genügen. Vitako und die im Sommer eingerichtete Facharbeitsgruppe arbeiten mit Hochdruck an Lösungen, die zu Rationalisierungen, genauso aber zu rechtskonformen Konstruktionen führen werden.

ESH: Welchen mittelbaren Nutzen haben die Bürger durch VITAKO?
Dr. Wulff: Die öffentlichen Verwaltungen sind heute hoch abhängig von einer funktionierenden, verlässlichen, verfügbaren IT. Eine solche IT garantieren die kommunalen IT-Dienstleister; sie stehen für eine qualitativ hochwertige Informationstechnik, genauso für bezahlbare Lösungen. Selbstredend gibt es immer Verbesserungspotenziale. Hier hilft die Vernetzung im Rahmen von Vitako: von den anderen lernen, Lösungen gemeinsam vorantreiben, die Politik auf Defizite hinweisen, die einer wirtschaftlichen Verwaltungs-IT entgegenstehen – all dies kommt letztlich den Bürgern und Bürgerinnen zugute, die als Kunden der Verwaltung Nutznießer der Informationstechnik sind und die letztlich für die Informationstechnik der Verwaltung zahlen müssen. Hier hilft das Netzwerk Vitako, die öffentlichen Kassen zu entlassen. Motto: Vitako sind viele und ist doch eins – Vielfalt, die stark macht.

ESH: Vielen Dank!

Stadtdirektor Christian Hülsmann (rechts) begrüßt die Veranstalter der Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V. (VITAKO) im Essener Handelshof. Rechts neben ihm Dr. Marianne Wulff, Geschäftsführerin VITAKO, Siegfried Grabenkamp (ESH), Peter Kühne, Vorstandvorsitzender der VITAKO und Hubert Ludwig, Sprecher des Arbeitskreises Leiter Datenzentralen (ALD). 09. 09. 2010, Foto: Prengel

 

Neue Bürosoftware spart langfristig Kosten

September 2010

Das ESH wird im Konzern Stadt Essen ab Sommer 2011 die Büro-Software MS Office 2010 einführen. Die Umstellung betrifft insgesamt 6.000 PC-Arbeitsplätze bei der Stadt und nochmals 500 PC-Arbeitsplätze in den angeschlossenen Beteiligungsunternehmen. Siegfried Grabenkamp, Betriebsleiter: "Notwendig wird der Wechsel auf ein neues System, weil für die derzeit genutzte MS Office-Version ab 2011 keine Aktualisierungen mehr angeboten werden. Die Software wäre dann nicht mehr auf dem neuesten Stand und auch die Sicherheit gegenüber Hackern und Computerviren nicht mehr gegeben."

Das neue Softwarepaket aus dem Hause Microsoft wird nach Auskunft von Siegfried Grabenkamp maximal mit 1,8 Millionen Euro Anschaffungskosten zu Buche schlagen, aber eher geringer ausfallen, da die eigentliche Anschaffung im Wettbewerb erfolgen muss. Bei einer angenommenen Nutzungsdauer von fünf Jahren kostet die Ausstattung eines PC-Arbeitsplatzes damit maximal 56,35 Euro pro Jahr.

Beim ESH häufen sich zurzeit Anfragen, warum die Stadt nicht auf kostenlose Alternativen zurückgreift, die auf vielen heimischen PCs bereits laufen. Dazu Siegfried Grabenkamp: "Die Stadtverwaltung Essen ist ein Unternehmen, in dem zirka 400 Spezialprogramme eingesetzt werden - vom Einwohner- und Rechnungswesen über die Gewerbesteuer, das Ausleihverfahren der Bibliothek, das Führerscheinverfahren, die Sozialhilfe bis hin zum Baugenehmigungsverfahren." Sie sind so ausgerichtet, dass sie reibungslos mit Programmen aus dem MS Office-Paket zusammenarbeiten. Grabenkamp: "Bei einem Wechsel zu einer kostenlosen Alternative müssten entweder große Teile dieser Spezialprogramme kostenpflichtig nachprogrammiert oder gar komplett neu beschafft werden." Hinzu komme, so Grabenkamp, dass die Weiterentwicklung der kostenlosen Alternativen nicht vertraglich fixiert werden kann. Eine Garantie, dass die Programme auch in einigen Jahren noch gepflegt werden, sei nicht gegeben.

Allerdings setzt die Stadt überall da, wo es vom Arbeitsablauf her Sinn macht, natürlich die kostenlosen Alternativen ein, um Geld zu sparen. Grabenkamp: "40 Prozent der eingesetzten Serversysteme bei der Stadt laufen bereits unter einem Linux-Betriebssystem. Programme zur CD- und DVD-Erstellung, zur Bildbearbeitung sowie zur Erzeugung von PDF-Dateien sind als kostenlose Open-Source-Versionen auf allen städtischen PCs installiert."

 

Neue Auszubildende im ESH

September 2010

In 2010 hat das Essener Systemhaus (ESH) vier neue Auszubildende für die Berufe Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bzw. für Systemintegration eingestellt.
Begrüßt wurden sie im Namen des ESH vom Betriebsleiter Siegfried Grabenkamp.

T. Markfort, A. Ortmann, D. Körver und D. Braun mit C. Brandenburg, G. Eßler und S. Grabenkamp (v.l.n.r.)

 

ESH bündelt GIS-Kompetenzen in der Stadt Essen

März 2010

Auf der KOMCOM NRW 2010 in der Messe Essen stellte das Essener Systemhaus (ESH) die umfangreichen Möglichkeiten der Geo-Daten-Infrastruktur (GDI) dar. In dieser GDI bündelt das ESH die Kompetenzen der Geo-Informations-Systeme (GIS) verschiedenster Fachbereiche und Unternehmen im Konzern Stadt Essen. Darüber hinaus verbindet das ESH immer mehr Fachverfahren mit Geo-Daten.

Reinhard Paß, Oberbürgermeister der Stadt Essen, informierte sich insbesondere über die Potentiale GIS-gekoppelter, auch betriebswirtschaftlich ausgerichteter, Fachverfahren und ihre Bedeutung für die Stadt Essen.

In Fachvorträgen wurde schwerpunktmäßig die Verknüpfung von grafischen Daten der GIS mit den Sachdaten der Verfahren erläutert und im Intranet/Internet vorgeführt:

  • das städtische Höhennetz mit seiner historischen Entwicklung bis heute, Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster,
  • die Bewirtschaftung von Parkanlagen, Grünflächen, Spielplätzen, Grün- und Gruga Essen (GGE), Grünflächenpflege,
  • die Durchführung von Sicherungspflichten im Baumbestand der Stadt Essen, GGE, Forsten und Waldungen,
  • die kaufmännische und technische Bewirtschaftung/Instandhaltung der städtischen Grundstücke und Gebäude, Fachbereich Immobilienwirtschaft, mit bidirektionaler SAP-Kopplung,
  • das -auch im Internet von Bürgern nutzbare- Portal ‚Planen und Bauen’, in dem vielerlei Informationen wie z.B. aktuelle Bauleitplanverfahren, Wohnungsbauplanungen, Baugenehmigungen, Flächennutzungsplan bis hin zu Denkmälern bereitgestellt werden, Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung.

Die Leistungsfähigkeit der GDI Essen verblüffte mit diesen Fakten:

  • Neben der Stadtverwaltung nutzen auch EBE, EVAG und Stadtwerke GIS/GDI.
  • Rund 7.000 User haben Zugriff auf freie Themen im Intranet.
  • 1.000 User greifen auf geschützte Themen im Intranet zu.
  • Die GDI Essen unterstützt auch überregionale GIS/GDI-Projekte.
  • 10 Fachbereiche sowie die GGE beliefern die GDI mit ihren Daten.
  • Das ESH ist als Powerkunde Beta-Tester und frühzeitig in die Weiterentwicklung der GIS-Basis-Software eingebunden.

Dem ESH liegen durch den Messeauftritt erste Anfragen von Firmen als Referenzkunde vor.

Viele Besucher verfolgten die stündlich wechselnden Fachvorträge mit großem Interesse und konnten sich, wie auch Oberbürgermeister Reinhard Paß, von den Vorteilen überzeugen.

Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß, rechts, betrachtet die Anwendungsmöglichkeiten der Geo-Daten-Infrastruktur auf dem Messestand, links Uwe Hesse, ESH.

 

Was ist moderne Verwaltung ohne Informationstechnologie?

März 2010

Diskutieren Sie mit, wenn es vom 07. – 09. Juni 2010 um den „Einsatz von Informationstechnik und Transformation der öffentlichen Hand in Europa“ geht.

Weitere Informationen zur europäischen Konferenz in der Bundeshauptstadt Berlin, veranstaltet von der VITAKO, finden Sie auf der Internet-Seite der VITAKO:

Programm und weitere Informationen auf der Internet-Seite der VITAKO

 

Besuchen Sie uns auf der KOMCOM NRW in der Messe Essen am 23. und 24.03.2010

März 2010

Geodaten gewinnen zunehmend im Alltag an Bedeutung. Lassen Sie sich inspirieren von den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten in der digitalen Welt.

Sie finden uns in Halle 11, Stand M 07.

 

Führungskräfteinformationssystem im Erfahrungsaustausch am 11.03.2010

März 2010

Was Entscheidungsträgern häufig fehlt, ist die Vernetzung diverser Informationsquellen und das Zusammenführen in eine gemeinsame Plattform mit direktem Zugriff über ein intuitiv erlernbares Portal. Das vom Essener Systemhaus in einem SAP Portal erstellte Informationssystem enthält deshalb für die Geschäftsbereichsvorstände der Stadtverwaltung Essen und deren Büros sowie die Fachbereichsleitungen relevante Informationen.

Den Vortrag finden Sie auf der Tagesordnung des 47. Erfahrungsaustausches des Kooperationsausschusses Automatisierte Datenverarbeitung (KoopA ADV) am 11.03.2010 in Münster.

Über diesen Link kommen Sie zum Internetauftritt des KoopA ADV.

 

Neues Kommunales Finanzmanagement: Anwenderkreis seit 5 Jahren erfolgreich

Februar 2010

Das NKF-Rad sollte nicht neu erfunden werden, wenn der Nachbar schon auf Probefahrt ist. Einig darüber waren sich vor 5 Jahren der damalige Geschäftsführer des Essener Systemhauses Ulrich Weinert sowie

Dr. Detlef Baukenkrodt von der BTC AG und riefen den SAP NKF Anwenderkreis ins Leben. Die Gründungsveranstaltung fand am 17.02.2005 statt. Fünf Jahre und 21. Veranstaltungen später ist die Kommunikationsplattform bundesweit etabliert und erfolgreich, mit steigender Teilnehmerzahl. Das Protokoll des letzten Anwenderkreises „560 Teilnehmer in 21. Veranstaltungen haben 84 Vorträge erlebt“ belegt dies.

Nächster Termin: 20. Mai 2010

Kontakt: Herr Hesse, Telefon 0201.8817200, E-Mail: info@esh.essen.de

 

Museum Folkwang: Architektur vom Essener Systemhaus

Januar 2010

Seit Ende Januar können Besucher die Kunstwerke im architektonisch hochgelobten Neubau bewundern.

Im Hintergrund funktioniert unsichtbar die Architektur der Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation (TK) sehr effektiv.

Dass dies so reibungslos klappt, dafür sorgt das Essener Systemhaus (ESH). Neben der Bereitstellung der kompletten IT für die Museumsverwaltung hat das ESH zwei Flachbildschirme für multimediale Präsentationen implementiert und den Bibliotheksbereich mit 12 öffentlich zugänglichen Internet-Computern inklusive passender Schutz-Software ausgestattet.

Basis der TK ist in vielen Bereichen des Museums eine zukunftsorientierte und kostengünstige VoWLAN-Lösung. Diese wird auch in der Gastronomie eingesetzt.

Ebenso verknüpft sind Parkhausschranken, Kassenautomaten als auch Aufzüge mit der Sicherheitszentrale des Museum Folkwang.

Die ESH-Software stellt sicher, dass diverse Servicedienste per Internet ferngewartet werden können.

Auch die Energiebilanz des Neubaus profitiert von der ESH-Expertise. Sie wird mittels Smart Metering optimiert.

Über diesen Link kommen Sie zum Internetauftritt des Museum Folkwang.