Archiv 2009

Feuerwehr Essen auf Bürokommunikation Outlook umgestellt

September 2009

Mitte 2009 wurde bei der Feuerwehr nach rund 10 Jahren Nutzung von Tobit auf die Bürokommunikations-Software Outlook umgestellt.

Umfangreiche Vorbereitungen waren auf beiden Seiten notwendig: Beim ESH wurden Maßnahmen in der Netz- und Systeminfrastruktur vorgenommen, um die unterschiedlichen Segmente des Verwaltungsnetzes füreinander zu öffnen, Kommunikationswege zu ermöglichen und Zugang zum zentralen Verzeichnisdienst „Microsoft Active Directory“ zu schaffen.

Bei der Feuerwehr wurden alle Arbeitsplatzrechner und ein Großteil der vorhandenen Server über Microsoft Standard- und auch selbst erstellte Werkzeuge automatisiert angepasst. Innerhalb eines neu erstellten Sicherheitskonzeptes wurden der Feuerwehr Möglichkeiten zur Administration innerhalb der eigenen Verwaltungseinheit eingeräumt. Nach Umsetzung dieser Vorarbeiten wurden die Benutzer der Feuerwehr in einem weiteren Schritt auf den Systemen der Bürokommunikation integriert.

Der Mitarbeiter der Feuerwehr hat die Monitore des Leitstandes im Blick.

 

10 Jahre erfolgreiche Ausbildung im Essener Systemhaus

August 2009

Bereits kurz nach der Schaffung von Berufsbildern für eine duale Ausbildung in der Informations- und Telekommunikationstechnologie wurden im Essener Systemhaus entsprechende Ausbildungsplätze eingerichtet. Dabei wurden zwei grundlegende Ziele verfolgt: zum einen sollte so die Möglichkeit genutzt werden, qualifiziertes Personal aus den Reihen selbst ausgebildeter Nachwuchskräfte zu gewinnen. Zum anderen wurde so das gesamtstädtische Ziel der Verringerung von Jugendarbeitslosigkeit durch die Schaffung von Ausbildungsplätzen aktiv unterstützt.

Zur Sicherstellung der Ausbildungsqualität wurde ein entsprechendes Ausbildungskonzept entwickelt und umgesetzt. Bausteine des Ausbildungskonzeptes im ESH sind u.a.:

  • Rotation der Auszubildenden durch alle Abteilungen und Einsatz in allen ausbildungsrelevanten Aufgabengebieten
  • Paten als feste Ansprechpartner und Vertrauensperson der Auszubildenden
  • gemeinsame Veranstaltungen für alle Auszubildenden
  • interne Schulungsmaßnahmen.

Inzwischen kann das ESH mit Stolz auf 10 Jahre erfolgreicher IT-Ausbildung zurückblicken.

Zurzeit werden Nachwuchskräfte in den Berufen

  • Fachinformatiker/-in (Anwendungsentwicklung),
  • Fachinformatiker/-in (Systemintegration) und
  • IT-Systemelektroniker/-in

ausgebildet.

Informationen zur Ausbildung im ESH finden Sie unter diesem Link

Neben der Vermittlung von Fachkenntnissen wird auf die Förderung sozialer Kompetenzen und die Einübung effektiver Arbeitsmethoden Wert gelegt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Arbeit in wechselnden Teams und der erfolgreichen Durchführung von Projekten.

Auch zukünftig werden kommunikative und einsatzfreudige junge Menschen zur Besetzung der Ausbildungsplätze gesucht. Aufgrund der geringen Anzahl von weiblichen Auszubildenden sind insbesondere Bewerbungen von jungen Frauen und Mädchen erwünscht. Das Auswahlverfahren beginnt jeweils nach den Sommerferien für den Einstellungstermin 1.8. des Folgejahres.

Bewerbungen sind zu richten an:

Stadt Essen

Organisation und Personalwirtschaft

45121 Essen.

Weitere Informationen zum Ausbildungsangebot finden Sie hinter diesem Link.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Claudia Brandenburg zur Verfügung.

Telefon 0201.8817414

E-Mail claudia.brandenburg@esh.essen.de

Herr Jodl und Herr Grunau freuen sich über ihre bestandene Abschlussprüfung.

 

10 Jahre IT-Forum des Essener Systemhauses, Rückblick und Visionen

Juni 2009

Als umfassende und wichtige Informationsplattform hat sich das 1999 konstituierte IT-Forum entwickelt. Im Juni 2009 lud das Essener Systemhaus erneut ein. Anlässlich der 15. Veranstaltung gab Stadtdirektor Christian Hülsmann in seiner Eröffnungsrede einen Rückblick über die rasante Entwicklung im Bereich Informationstechnologie (IT) und Kommunikation, unter anderem mit den Themen „Bürokommunikation/Outlook“ und „Großrechnerablösung“.

Frau Dr. Marianne Wulff erörterte als Gastrednerin Herausforderungen und Chancen der zukünftigen kommunalen IT. Die Geschäftsführerin der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V. VITAKO betonte den Stellenwert der IT als Treiber der Verwaltung im prozessorientierten Denken.

Das Essener Systemhaus beschrieb die Vorteile der virtuellen Technologie für die Verwaltung mit dem Einsatz mobiler Lösungen inklusive der komplexen Sicherheitsmechanismen. Ebenfalls großes Interesse gebührte dem Themenbereich E-Government/EU-Dienstleisterrichtlinie mit Focus auf Bürger- und Kundenorientierung sowie der Integrationsplattform SAP, einer Basis der IT im Konzern Stadt Essen.

Das IT-Forum tagt 1-2mal jährlich und bietet den Geschäfts- und Fachbereichen, Beteiligungsgesellschaften der Stadt Essen sowie dem Personalrat bzw. den Betriebsräten die Plattform für aktuelle Informationen und Zukunftsperspektiven rund um die Informationstechnik.

Die Geschäftsführerin der VITAKO Frau Dr. Wulff ist Gastrednerin beim IT-Forum des ESH

 

Harmonisierung der Rechnerebenen erreicht

April 2009

Das Ziel des Essener Systemhaus (ESH), die Rechnerebenen zu vereinheitlichen, wurde nun auch faktisch erreicht. Alle Anwendungen basieren auf der Client-Server-Technologie.

Der Großrechner ging bereits 2008 vom Netz.

Im März 2009 ist das System der IBM, AS/400, frei gezogen und der Strom wurde abgeschaltet. Immerhin 18 Jahre währte die Ära, bevor als letztes Verfahren der Bereich Wohngeld die AS/400 im Oktober 2008 verließ.

Die mittlere Rechnerebene bediente mit insgesamt sieben AS/400-Rechnern die Verfahren

  • Baugenehmigung,
  • Entsorgungsnachweis und Gewerbeabfallkataster,
  • Gewerberegister,
  • Jugendamt,
  • Ratsinformationssystem,
  • Textverarbeitung,
  • Zeiterfassung inklusive Urlaubs- und Krankendatei,

aber auch kleinere Anwendungen wie z.B. das Fischereischeinverfahren.

Heinz-Dieter Peters und Stefan Kossorz schalten die AS/400 ab.

 

ESH und Lämmerzahl migrieren in kürzester Zeit Software-Lösung LÄMMkom

Januar 2009

Innerhalb von nur einer Woche haben ESH und Lämmerzahl das komplette Produktivsystem LÄMMkom, das in der Stadtverwaltung Essen seit 2003 zur umfassenden Bearbeitung der Sozialhilfe eingesetzt wird, mit Server und Clients auf eine neue - virtuelle - Maschine migriert. Mit neuem Betriebssystem und neuer Datenbankversion werden nach den erfolgreich abgeschlossenen Tests alle erforderlichen Daten in gewohnter Geschwindigkeit verarbeitet.

Rund 200 LÄMMkom-User nutzen die integrierte Software-Lösung mit einem zentralen Datenbestand und einer einheitlichen Benutzeroberfläche. Auch Masseneingaben sind hier keine Seltenheit. In der Vergangenheit wurden Verfahrens-Updates und IT-Infrastrukturkomponenten stets produktiv aufeinander abgestimmt. So auch im aktuellen Fall:

Nach komplexen Funktionserweiterungen in der jüngsten LÄMMkom-Version wurden Kapazitäts­grenzen des Serversystems erreicht, die die normale Arbeitsgeschwindigkeit kurzzeitig sinken ließen. ESH und Lämmerzahl entschieden sich deshalb, LÄMMkom auf einem zuvor erstellten virtuellen Server - logische Partition unter AIX - mit neu angelegter Progress Datenbank als Testinstallation aufzubauen. Das Design des Servers wurde den Anforderungen entsprechend modifiziert. Die Daten wurden aus Sicherungen des alten Servers aufgebaut, in Zusammenarbeit mit der Firma Lämmerzahl in alter Umgebung angepasst, konvertiert und in die neue Datenbank eingespielt.

Der neu gelieferte Client wurde mittels gefertigter MSI-Pakete und Skripte durch das ESH über die zentrale Softwareverteilung sofort an einigen Arbeitsplätzen, sowohl unter Windows XP als auch unter Windows 2000, im Amt für Soziales und Wohnen installiert und getestet.

In Abstimmung mit den IuK-Koordinatoren des Fachbereiches erfolgte nach nur einer Woche die Umstellung des gesamten Produktivsystems. Drei Stunden später konnte die neue Progress-Datenbank mit allen aktuellen Produktivdaten auf dem virtuellen Server gestartet werden.

Das Einspielen weiterer LÄMMkom-Updates sowie aller weiteren Vorkehrungen für einen reibungslosen Softwarebetrieb verliefen im Anschluss einwandfrei. Die Performance läuft zur vollsten Zufriedenheit des Fachbereiches.

Der bisherige, physische Server ist nunmehr entbehrlich. Zusätzlicher Benefit für das ESH ist der Wegfall von Wartung und Leasing des Servers sowie die Reduzierung des Energieverbrauchs.