Aktuelles

Das Essener Systemhaus wird zum Shared Service Center IT

August 2016

Outsourcing und Privatisierung scheinen seit vielen Jahren sowohl in Wirtschaftsunternehmen als auch im kommunalen Umfeld der Königsweg zum Erfolg zu sein.

Die Stadt Essen verfolgt nun eine alternative Strategie: Zentralisierung von ITK-Dienstleistungen in einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung als Shared Service Center IT (SSC-IT). Klassische ITK-Dienstleistungen wurden im Konzern Stadt Essen mit der Kernverwaltung und über 60 Beteiligungen bisher in einer Doppelstruktur angeboten. Zum einen erbrachte die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Essener Systemhaus (ESH) Dienstleistungen für Stadtverwaltung, Essener Schulen und einen Teil der Beteiligungsunternehmen.
Zum anderen hatten sich Beteiligungsunternehmen in der Holdinggesellschaft Essener Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft mbH (EVV GmbH) zusammen geschlossen und unterhielten in dieser Gesellschaft eine gemeinsame IT-Abteilung.

Ab 1. Juli erfolgte jetzt eine Fusion beider Bereiche unter dem Dach des Essener Systemhauses. Das Leistungsportfolio ist breit gefächert und hat sich um Produkte und Dienstleistungen für unterschiedliche Branchen erweitert: neben Dienstleistungen für 14.000 IT-Arbeitsplätze aus Stadtverwaltung und Essener Schulen werden nun weitere 2.500 IT-Arbeitsplätze in den Bereichen Mobilität, Ver- und Entsorgung, Wohnungswirtschaft, Gebäudereinigung, Sicherheitsdienste, Instandhaltung , Fuhrparkmanagement, Gastronomie und Catering betreut.

Ziel der Fusion sind Einsparungen beim ESH durch Abbau von Parallelstrukturen, Nutzung von Mengeneffekten und Harmonisierungspotenzialen im Bereich der eingesetzten Technologien.

Die weitaus größeren Potentiale werden aber durch die Nutzung von einheitlichen IT-Plattformen und Anwendungen, optimierten Standards und vereinfachten Workflows erwartet. Dabei wird sich die Rolle des ESH zunehmend vom reinen Anbieter technologischer Dienstleistungen zum Partner für die innovative Gestaltung von Geschäftsprozessen wandeln. Zukünftig wird daher neben der punktuellen technologischen Unterstützung ein besonderer Schwerpunkt in der effizienten und effektiven Organisation der Geschäftsprozesse in Verwaltung und Unternehmen liegen.

Foto: Siegfried Grabenkamp

Betriebsleiter Siegfried Grabenkamp

 

Referenzbesuch von der Polizei Israel

Juni 2016

Die Betriebsleiter des Essener Systemhauses Christian Kromberg und Siegfried Grabenkamp begrüßten Anfang Mai 2016 eine Delegation der Polizei Israel.

Der SAP Referenzkundenbesuch erfolgte, um sich einen Überblick über die SAP Themenfelder und deren Einsatz im Konzern Stadt Essen zu verschaffen und die Erfahrungen aus dem Einführungsprojekt SAP Personalwirtschaft zu betrachten.

In einem regen Austausch wurden von Herrn Hesse und Frau Zielinski den interessierten Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Abteilungen der israelischen Polizeibehörde Themen der SAP Personalwirtschaft wie Personalabrechnung und - kostenplanung sowie die Überleitung der Ergebnisse an das Rechnungswesen vorgestellt. Dies alles im Kontext eines Rechenzentrumsbetriebes für über 40 Kunden in diesem Bereich.

Auch die Erstellung von Bescheinigungen und Auswertung der Personaldaten zu statistischen Zwecken, die Versorgungsadministration und das Führungskräfteportal mit Personalstrukturdaten waren von großem Interesse und wurden wortreich diskutiert.

Die israelische Delegation von zwölf Personen wurde von einer Dolmetscherin begleitet, die die Herausforderung, das Stimmengewirr zu kanalisieren und zu übersetzen, vortrefflich gemeistert hat.

Besuch von der Polizei Israel

 

Ab sofort werden bei der Stadtverwaltung Essen und den angeschlossenen Beteiligungsunternehmen alle neuen Rechner mit Windows 10 ausgestattet

Februar 2016

Aufgrund des Supportendes von Windows 7 im April 2020 und unter Berücksichtigung des Leasingzeitraumes von 48 Monaten für die Arbeitsplätze bei der Stadt Essen, ergibt sich bereits jetzt die Notwendigkeit zu handeln und alle neuen Rechner mit Windows 10 auszustatten.

Also wird das neue Betriebssystem bereits im Januar 2016 auf die Arbeitsplatzrechner aufgespielt.

Mit dieser Vorgehensweise ist das Essener Systemhaus im kommunalen Umfeld Vorreiter und bietet allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Stadtverwaltung und bei den angeschlossenen Beteiligungsunternehmen eine moderne, einheitliche Plattform sowohl für PCs als auch für Tablets und Smartphones an.

Das neue Betriebssystem ist kompatibel mit fast allen Anwendungen.

Sollten in Ausnahmesituationen die Voraussetzungen noch nicht erfüllt sein, wird der Zeitpunkt für den Austausch entsprechend angepasst. Dies betrifft zurzeit nur einige, wenige Abteilungen mit spezifischen Anwendungen, die beispielsweise bei den Bürgerämtern eingesetzt werden oder im Baubereich bei grafischen Anwendungen.

Der Prozess wird vom ESH intensiv begleitet, was bedeutet, dass die Kolleginnen und Kollegen aus dem First Level Support und aus den Kompetenzcentern umfangreiche Unterstützung anbieten und für Rückfragen oder bei Startschwierigkeiten gern zur Verfügung stehen. Da die Oberfläche sehr benutzerfreundlich ist, werden keine großen Umstellungsprobleme erwartet.

Wie die neue Benutzeroberfläche aussieht und welche Änderungen sich ergeben, sind in einem Flyer zusammengestellt worden und können bei Bedarf von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter als pdf Dokument abgerufen werden.

Arbeitsplatzrechner mit Windows 10